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Tennis
Bei den US Open kämpfen vier Spielerinnen um die Nummer 1 der Welt. Elena Rybakina hat dabei einen bemerkenswerten Vorteil - sie könnte den Thron ohne einen einzigen Sieg besteigen.
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Bei den US Open 2026 zeichnet sich ein dramatisches Ringen um die Weltranglistenspitze ab. Gleich vier Spielerinnen haben realistische Chancen, als Nummer 1 aus Flushing Meadows abzureisen: die amtierende Spitzenreiterin Aryna Sabalenka, Elena Rybakina, Coco Gauff und Jessica Pegula.
Sabalenkas Bilanz in New York ist beeindruckend - 19:1 in den letzten drei Jahren, mit aufeinanderfolgenden Titeln 2024 und 2025 sowie dem Finale 2023 gegen Gauff. Doch zuletzt schwächelte die Belarussin erheblich: Viertelfinal-Aus bei den French Open, Viertrunden-Niederlage in Wimbledon und Achtelfinal-Exits sowohl in Kanada als auch in Cincinnati.
Rybakina befindet sich in einer einzigartigen Position. Als aktuelle Nummer 1 im WTA-Finals-Leaderboard könnte sie die Weltranglistenführung übernehmen, ohne in New York auch nur ein Match zu gewinnen - vorausgesetzt, Sabalenka, Pegula und Gauff holen den Titel nicht. Erreicht Rybakina das Halbfinale, ist ihr die Nummer 1 unabhängig von allen anderen Ergebnissen sicher.
Für Sabalenka ist die Rechnung klar: Nur der Titelgewinn - gepaart mit einem Aus Rybakinas vor dem Halbfinale - sichert ihr den Thron. Gauff und Pegula stehen vor derselben Aufgabe, wobei ein Triumph für beide die erstmalige Übernahme der Spitzenposition bedeuten würde. Gauff zeigte sich zuletzt mit dem Cincinnati-Titel in starker Form, auch Iga Swiatek überzeugte bei den jüngsten Turnieren.
Geschrieben von
Mia Sundström
Aktualisiert am
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