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Basketball
A'ja Wilson verzichtet auf den FIBA World Cup und erntet dafür Kritik. Trainerin Becky Hammon verteidigt die Entscheidung und stellt die Gesundheit ihrer Starspielerin in den Vordergrund.
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A'ja Wilson, die vierfache MVP der WNBA, hat sich entschieden, nicht am FIBA World Cup mit Team USA teilzunehmen - eine Entscheidung, die online heftige Kritik ausgelöst hat. Vor dem Turnier war Wilson offenbar nicht bei voller Gesundheit, obwohl sie bei den Las Vegas Aces kein einziges Spiel verpasst hatte.
Aces-Trainerin Becky Hammon stellte sich entschieden hinter ihre Starspielerin. Wilson habe jedes Recht, ihre Gesundheit an erste Stelle zu setzen, betonte Hammon. Sie kritisierte zudem die Doppelmoral: Männliche Athleten träfen regelmäßig ähnliche Entscheidungen, ohne annähernd so viel Gegenwind zu erhalten.
Besonders scharf reagierte Hammon auf Äußerungen der ehemaligen Moderatorin Linda Cohn, die spekuliert hatte, Wilsons Abwesenheit könnte mit Unsicherheit gegenüber dem wachsenden Ruhm von Caitlin Clark zusammenhängen. Hammon wies diese Behauptungen entschieden zurück - Wilsons Gesundheit sei der einzig relevante Faktor.
Wilson stand vor ihrem Rückzug wegen Rückenproblemen auf der Verletzungsliste. Zuvor hatte sie bereits Spiele aufgrund einer Verletzung am rechten Bein verpasst. Als beste Scorerin der Liga ist sie für den Playoff-Erfolg der Aces unverzichtbar. Das Team hält aktuell den dritten Setzplatz und trifft am 17. September auf die Storm.
Geschrieben von
Nia Carter
Aktualisiert am
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